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Wir suchen immer wieder liebevolle Patenfamilien und Junghundetrainer für unseren Hundenachwuchs!
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Betreibt man eine Führhundschule über so viele Jahre, so hat man mit der Zeit ja eine recht große Anzahl von "Stammkunden", die schon den zweiten oder sogar dritten Hund von uns haben. Diese Führhundhalter sind uns außerdem oft sehr ans Herz gewachsen, und wir versuchen natürlich, sie bevorzugt zu behandeln, wenn eine neue Versorgung ansteht. Keiner, der viele Jahre mit Führhund gelaufen ist, ist begeistert, wenn er plötzlich wieder auf den Langstock umsteigen muss und sehr lange auf einen neuen Führhund warten muss. Wir haben deshalb oft schon beim Kauf neuer Welpen bestimmte Führhundhalter im Kopf, und hoffen, dass sich zum richtigen Zeitpunkt dann auch ein passender Kandidat für sie in der Ausbildung befindet. Das haut aber natürlich nicht immer so hin, wie geplant. Manche Hunde erreichen nicht das eigentlich angestrebte Pensionsalter, manche werden krank und müssen früher als gedacht aus dem Dienst genommen werden. In solchen Fällen versuchen wir dann ab und zu, auch erwachsene Hunde zu finden, die sich für diese Person eignen könnten. Ein aufwändiges und schwieriges Unterfangen, denn nicht umsonst haben wir ja unser Junghundetraining, das unsere Welpen bestmöglich auf ihre spätere Aufgabe vorbereiten soll.

Jetzt hat es aber einmal hingehauen und unsere "Pfälzer Zweigstelle" kann nach vierwöchiger Probezeit einen neuen vielversprechenden Ausbildungskandidaten präsentieren. Darf ich vorstellen: Pablo, blonder Labrador, und richtig viel Hund für's Geld...
Der Kerl bringt 38 Kilo auf die Waage, und selbst wenn er noch das eine oder andere davon verlieren wird, ist er ein präsentabler Karenzmann. Er hat sich äußerst angenehm im Umgang gezeigt, oberfreundlich mit Hund und Mensch, arbeitsfreudig und -auch nicht selbstverständlich- er hat die tierärztliche Eignungsuntersuchung mit Bravour bestanden! Es kann also losgehen, und wir hoffen, dass er dann zum Jahresende hin ein würdiger Ersatz für einen wunderbaren Gefährten sein kann.

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Wie die Zeit doch vergeht. Nach 24 Jahren haben wir eben unser hundertstes Team zusammen geführt. Voila: Fellow und Susanne, seit zwei Wochen in Frankfurt-Bornheim unterwegs!

Nachdem Susanne ihren ersten Führhund Duncan vor einem Jahr doch früher als gedacht verloren hatte, waren wir sehr froh, mit Fellow wieder einen für sie passenden Kandidaten zu haben. Der gelbe Labradormann ist genau so gutmütig, wie er aussieht, ihn bringt so schnell nichts aus der Ruhe, und er findet es großartig, in den vergangenen zwei Wochen gefühlt die halbe Bornheimer Bevölkerung kennen gelernt zu haben. Die beiden haben fleissig gearbeitet um die wichtigsten Ziele intus zu haben. Fellow hat schnell Bornheimerisch gelernt und findet sein neues Arbeitsumfeld offensichtlich angenehm. So viele nette Menschen aber auch...

Wir wünschen Susanne und Fellow ganz viel Glück für ihre gemeinsame Zukunft. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an Regina und Familie, bei der Fellow herangewachsen und zu dem unerschütterlichen Menschenfreund geworden ist, den wir heute haben.
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Wir müssen Abschied nehmen von Rosi und haben eine unglaublich liebevolle und liebenswerte Führhundhalterin verloren. Ihre Führhunde haben sie ihr ganzes Erwachsenenleben begleitet und waren immer der Mittelpunkt ihres Daseins. Nach drei Schäferhunden, die sie noch aus der alten Schule in Oftersheim bekommen hatte, konnten wir sie vor 12 Jahren, im März 2005 mit Labradorhündin Spice zusammenbringen, und die beiden waren in kürzester Zeit ein Herz und eine Seele.
Rosi und Spice haben über viele Jahre unser Fortbildungsseminar besucht und Rosi hat regelmäßig angerufen und erzählt wie es ihnen geht. „Die Spice ist ein Geschenk“ war ihr Credo und nie hatte sie etwas anderes zu berichten. Ich kenne keinen Führhund, der so viele Plüschtiere zu Hause hatte wie Spice, einfach nur weil Rosi es soooo süß fand, wenn die Labbidame diese von diversen Spielzeugläden nach Hause trug. Und ich kenne kaum einen Menschen, der so positiv mit dem Leben umgehen konnte wie Rosi. Wir hätten Ihr so gerne noch viel mehr Zeit gewünscht und sind sehr traurig. Spice, die im Mai 14 Jahre alt wird, hat Rosi bis zum Schluss begleitet und wird nun bei einer guten Freundin und Tierärztin weiter leben. Wir werden Rosi als ganz wunderbaren und lieben Menschen in Erinnerung behalten.
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Trügerisch ist es sicher, doch wir genießen diese wunderbaren Vorfrühlingstage derzeit mit allen Sinnen. Nach all dem ungemütlichen Bodenseewinternebel lässt sich nicht mehr verleugnen, dass etwas in Veränderung ist. Knallblauer Himmel, eine Sonne, die schon richtig Kraft hat, ein Rasen, der täglich grüner und grüner wird und auch die ersten Frühlingsblüher sind schon da. Am Wochenende durften unsere zwei Jüngsten Cracker und Sanyu die Azubis beim Nachmittagsspaziergang begleiten und haben sich anschließend brav zum Foto vor Nachbars Blumenbeet aufgereiht. Eine bunte Truppe von vier Labradors in allen Größen und Typen und einem kleinen, unglaublich langnasigen Flat-Buben. Voila: Sanyu, Fellow, Tara, Gino und Cracker

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Zum Abschluss seiner Ausbildung darf Labrador Fellow mich auf eine Reise nach Oslo begleiten. Dass er der gelassenste Reisegefährte ist, den man sich denken kann, hatte ich ja fast erwartet. Diverse andere Mitreisende im Flieger konnten es aber schon kaum glauben, wie ruhig er sich während des gesamten Fluges verhielt. In Oslo angekommen war die Freude dann groß, von Papa abgeholt zu werden, was am nächsten Tag dazu führte, dass er bei der Arbeit im Zentrum jedesmal nach selbigem Ausschau hielt, wenn wir aus der U-Bahn an einem neuen Ort ausstiegen… ![]()

Wer vormittags eifrig arbeitet, darf nachmittags mit auf die Loipe. Ok, ich habe schon stärkeren 4Pfoten-Antrieb zur Unterstützung erlebt, aber was Position und Beständigkeit anbelangt, ist Fellow ein echtes Naturtalent!
Einen pflegeleichteren und gemütlicheren Gefährten als unseren „Halkins Velvet Fellow“ wird man so leicht nicht finden. Seine zukünftige Halterin darf sich auf ihn freuen!
PS: etwas Sightseeing am Osloer Hafen bei Strahlewetter war dann auch noch drin...


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Ein interessanter Artikel über das Studieren als sehbehinderter Student in Marburg im UNI SPIEGEL. Hauptdarsteller: unser Team Mara und Sir Camelot!
Zu lesen hier!