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Wir suchen immer wieder liebevolle Patenfamilien und Junghundetrainer für unseren Hundenachwuchs!
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Während hier, passend zur Jahreszeit, der Hundenachwuchs mit spitzen Welpenzähnchen und nacktem Babybauch, voller Lebensfreude und Tatendrang eintrudelt, hieß es in diesen Tagen auch Abschied nehmen von einer großen Hundepersönlichkeit. Labradorin Gianna durfte ihre Kinderstube seinerzeit bei Susan und Familie in der Schweiz verbringen. Schon früh wurde sie auserkoren, einmal die zweite "Führungskraft" von Martin in Freiburg zu werden, und konnte ihren zukünftigen Führhundhalter deshalb schon während des Junghundetrainings und der Ausbildung bei gelegentlichen Besuchen kennen lernen. Im November 2002 begannen die beiden ihren gemeinsamen Lebensweg. Gianna begleitete Martin durch sein ganzes Studium bis ins Referendariat hinein, aber auch auf unzähligen Wander-, Tandem-, Boots- und Klettertouren und diversen anderen Abenteuern, deren Details ich lieber nicht so genau wissen möchte. Als wir sie im Januar 2011 in den wirklich wohlverdienten Ruhestand versetzten, wurde sie bei Silke, einer guten Freundin und Kollegin von Martin, liebevoll als fünftes Familienmitglied aufgenommen und durfte dort noch eine wunderbare Rentnerzeit verbringen. Trotz einiger arthrotischer Wehwehchen konnte Gianna auch ihren letzten Lebensabschnitt bis kurz vor ihrem Tod noch in vollen Zügen genießen und hat auch da noch alle mit ihrer unbändigen guten Laune bezaubert. Ich bin sehr froh und dankbar, dass sie zu ihrem Abschied so viele der Menschen um sich haben durfte, die sie über die Jahre begleitet und geliebt haben. Gianna wurde elfeinhalb Jahre alt.
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Gestern hat Zibebe aus Lühlsbusch, genannt Zoé, als siebzehnter (!) und vorläufig letzter Welpe Einzug bei Junghundetrainerin Marietta gehalten. Unsere dienstälteste und treueste Patenmutter will sich langsam aus der Babyaufzucht zurückziehen. Es gibt wenige Ereignisse in der Junghundeaufzucht, schöne und traurige, die Marietta in den vergangenen Jahren nicht erlebt hat. Einige ihrer Welpen sind erfolgreiche Führhunde geworden, andere mussten eine andere Karriere einschlagen. Viele Trennungen sind angestanden, und sicher stand Marietta oft vor der schwierigen Entscheidung, ob sie den einen oder anderen, der nicht ausgebildet werden konnte, nicht behalten sollte. Schlussendlich ist sie uns immer treu geblieben und hat sich voller Elan in die Aufzucht des nächsten Kandidaten begeben. In den vergangenen Jahren beherbergte ihr gastfreundliches Haus auch zunehmend den einen oder anderen älteren Führhund, dessen Halter in den Ferien oder krankheitshalber verhindert war. Drum wird es bei Marietta vermutlich auch in Zukunft kaum ein hundeleeres Haus geben, auch wenn die kleine Zoé in einem Jahr als neuer Ausbildungskandidat in die Führhundschule umziehen wird. Wir danken Marietta heute für ihre lange und unschätzbare Unterstützung unserer Arbeit und wünschen Ihr nochmal ein wunderbares Jahr mit dem kleinen Wirbelwind.
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Bei diesem Aprilwetter muss man die Sonnenstunden spontan genießen. Das dachten sich vermutlich Sonja und Hartmut, und packten ihr Kanu auf's Auto. Die erste Tour mit Führhund Baxter war natürlich spannend. Steigt er überhaupt erst ein ins Boot? Bleibt er sitzen? Wird er unruhig? Bekommt er gar Panik? Was wenn er rausspringt? Nix da, gar kein Problem, bekomme ich berichtet. Ist gleich eingestiegen, hat völlig entspannt die Gegend betrachtet, hat sich dann zusammengerollt und gedöst. Ein Allroundtalent!?
Rücksprache mit der Junghundetrainerin hat es dann entlarvt: es hat doch durchaus Vorteile seinen Führhund am Bodensee aufwachsen zu lassen... ;-)
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Mit etwas Verspätung ist die 13 Wochen alte schwarze Labradorhündin "Claire vom Gerretsfeld" gestern endllich am Bodensee eingetrudelt. Wir freuen uns über eine bildhübsche, blitzgescheite und sehr entspannte neue Führhundhoffnung. Der Züchterfamilie Dank für die sorgfältige Aufzucht und Förderung und für das entgegengebrachte Vertrauen. In ihrer neuen Patenfamilie ist Claire in allerbesten liebevollen Händen und wirkt bereits völlig zuhause.
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Vier Räder, sechs Füße und vier Pfoten in österlicher Verbundenheit sehen so aus: Führhundhalter Martin und Familie senden Grüße von der ersten richtigen Frühlings-Tandemtour mit Söhnchen Manuel-Namu im Babysitz und Führhündin Finnja im Hundeanhänger. Wer das rasante "Gefährt" schon live erlebt hat, kann verstehen, dass Finnja zwischendurch gerne in ihrem supergefederten Luxusanhänger Platz nimmt...
Wir wünschen allen Führhundhaltern, Patenfamilien und Freunden einen prachtvollen Frühling und
FROHE OSTERN!
PS: und noch ein Ostergeschenk: Führhundhalter Bernd schickt uns einen Film mit Ausschnitten aus der täglichen Arbeit mit seinem Golden x Labrador Retriever "Norris": ein schönes Beispiel für immer noch schulmäßiges Arbeiten, einen hingebungsvollen Hund, einen liebevollen und kompetenten Halter, kurz, ein Führgespann, wie wir es uns besser nicht wünschen könnten.
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Mit acht Monaten führen wir unseren Hundenachwuchs beim Tierarzt vor für einen ersten umfassenden Gesundheitscheck. In diesem Alter sieht man auf dem Röntgenbild bereits sehr zuverlässig ob Hüfte und Ellbogen des jungen Hundes einmal den strengen Auswahlkriterien für die Führhundausbildung entsprechen. Ist alles in Ordnung wird der Kandidat auch gleich kastriert, damit er sich später besser auf seine Arbeit konzentrieren kann.
Heute war der schwarze Labradorrüde Frisbee an der Reihe und musste ein paar Gramm seines Körpergewichtes in der Tierarztpraxis lassen. Wir freuen uns über einen vielversprechenden Kandidaten für's nächste Jahr. Frisbee, mit vollem Namen "Lucky Blighter Black Patch Frisbee" oder "Die Locke" ist hier auf dem Bild sechs Monate alt. Inzwischen ist das ungewöhnlich wollige Labradorbaby zu einem großrahmigen, langbeinigen jungen Mann herangewachsen. Er ist ein Oberschmuser und hat seine Patenfamilie deshalb gut im Griff...
Bei diesem Aprilwetter muss man die Sonnenstunden spontan genießen. Das dachten sich vermutlich Sonja und Hartmut, und packten ihr Kanu auf's Auto. Die erste Tour mit Führhund Baxter war natürlich spannend. Steigt er überhaupt erst ein ins Boot? Bleibt er sitzen? Wird er unruhig? Bekommt er gar Panik? Was wenn er rausspringt? Nix da, gar kein Problem, bekomme ich berichtet. Ist gleich eingestiegen, hat völlig entspannt die Gegend betrachtet, hat sich dann zusammengerollt und gedöst. Ein Allroundtalent!?