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Wir suchen immer wieder liebevolle Patenfamilien und Junghundetrainer für unseren Hundenachwuchs!
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Zum schon traditionellen letzten Junghundetraining des Jahres versammelte sich die Führhund-Jungspundtruppe am Freitag auf dem Konstanzer Weihnachtsmarkt.
Antischnüffel- und AntifrissdieBratwursttraining standen auf dem Programm, sprich, es ging um Selbstbeherrschung, und das mitten in der Adventszeit…
Zusammen mit der Ausbildungstruppe Ena, Tess und Manitu waren acht Teilnehmer am Start, was zu Beginn erst mal für einige Aufregung beim Aufeinandertreffen, Wiedererkennen, Muckis vergleichen und Von-vorne-herein-gleich-mal-ordentlich-den-Marsch-blasen führte. Gut dass es noch ein wenig Restnatur am Konstanzer Hafengelände gibt, so dass die überschüssige Energie erst mal etwas abgetobt werden konnte.
Bevor der Glühwein und die Lebkuchen spendiert wurden, wünschte sich die Schulleitung ein schönes Gruppenbild am Hafen vor der Konstanzer Imperia. Also: „Alle schön in einer Reihe nebeneinander, Köpfchen schief halten und in die Kamera lächeln!“

„Tara und Manitu sitzen noch nicht ordentlich und Gino muss noch weiter nach vorne zwischen Ena und Fellow!“

„Das war zu weit, Gino, und wir wollen dich von vorne, nicht deinen Hintern! Achtung, Lasse fängt auch an zu zappeln!“

„Wir probieren’s mal mit Gino rechts außen neben Camelot, vielleicht fühlt er sich da nicht so bedrängt?“

„So wär’s nicht schlecht aber –neiiiiin- jetzt sind Tara und Lasse wieder aus der Reihe…“

„Also wenn jetzt Camelot wieder mehr nach vorne kommen könnte und NEIN GINO WIR WOLLEN DICH NICHT VON HINTEN!!!
Ok, wir probieren es nächstes Jahr noch einmal…" ![]()
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Als Ersatz für George macht seit dem ersten Advent sein Halbbruder Manitu unser Ausbildungstrio wieder komplett. Und wie man sieht, bringt der red merle farbige Labrador x Aussie Mix Rüde wieder richtig Farbe in den nebligen Bodenseewinter. Für die beiden Labbidamen Tess (unser rotbraunes "Fräulein Fleissig") und die schwarze Ena ("Miss Take Me Take Me Take Me!!!") bedeutet er heftige Konkurrenz. Nicht nur, dass der in vier Farbnuancen getupfte und gescheckte Mann alle Aufmerksamkeit auf sich zieht, er bringt außerdem vollen Einsatz, wenn es darum geht, an vorderster Front bei der morgendlichen Begrüßung zu sein, unterm Schreibtisch den besten Platz auf Mama’s Füßen zu besetzen und beim Spaziergang den mitgenommenen Ball zu bunkern. Nach einer Woche haben sich die Drei trotzdem gut arrangiert, und die Chefin ist bemüht, keinen zu kurz kommen zu lassen. Hier grüßt das bunte Trio aus dem Bodenseenebel.


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George, unser großer Schwarzer mit den langen Ohren und der sanften Schnauze hat einen guten Deal gemacht: Bei einem Vorstellungsgespräch bei Dieter in Freiburg vor einigen Wochen hat er diesem so viel Honig ums Maul geschmiert, dass Dieter sämtliche verfügbaren Energien aktiviert hat, um die Schulleitung, seinen Kostenträger und nicht zuletzt den Georgehund selbst, zu überzeugen, dass der Labrador-Setter-Mix der neue Mann an seiner Seite sein muss.

George wird also Freiburger, und es sieht so aus, als hätte es wirklich einfach so sein müssen. George wirft seine große Kooperativität und seine riesige Arbeitsfreude in den Topf und bekommt dafür einen Menschen, der auch sein ebenso großes Kuschel-, Anlehn- und Laufbedürfnis befriedigt. In kürzester Zeit waren die beiden ein Herz und eine Seele und wirken zusammen wie ein eingespieltes Team.

Ein gutes Harmonieren ist aber auch mehr als wichtig bei den anspruchsvollen Freiburger Verhältnissen, das haben wir in den letzten Wochen immer wieder erleben müssen. Nach dem Motto „abgeflacht, schlecht markiert, überfüllt, laut und potentiell lebensgefährlich“ lädt die hübsche Freiburger Innenstadt ihre blinden Einwohner nicht eben zum entspannten Durchschlendern ein. Hier ist höchste Konzentration bei Hund und Halter angesagt, ein sorgfältiges Einüben der Umweltmuster, und immer auch ein gewisser Wagemut seitens der Halter. Drum haben wir in den vergangenen Wochen fleissig gearbeitet und denken, dass unser neues Team jetzt fit für den Alltag ist.

Wir freuen uns sehr, dass George und Dieter zusammengefunden haben und wünschen den beiden eine lange glückliche gemeinsame Zeit. George’s Patenmüttern Suniva und Birgit, die dem sensiblen Langohr in seinem ersten Jahr ein so liebevolles Zuhause gegeben haben, und auch George’s Züchterin Manuela, die von Anfang an überzeugt war, dass George etwas ganz besonderes ist, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!
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Vergangenes Wochenende war es wieder Zeit für unser jährliches Fortbildungsseminar für unsere Führhundehalter. Der Wettergott hätte uns nicht besser gesonnen sein können, die Stimmung war prima, und Hunde und Menschen wirkten happy und zufrieden.


Mit Unterstützung unserer Ausbilderkollegen und Hundefreunde aus der Schweiz und dem großartigen Einsatz unserer Patenfamilien und engagierten Begleitpersonen, die da waren und mit anpackten, wo es nötig war, konnten wir wieder ein entspanntes und gelungenes Seminar erleben. Euch allen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für's fachkundige Supervisieren der Führarbeit, fürs Klicker verklickern und Wiener Würstchen schneiden, für's Parcour aufbauen, Kuchenbacken, Teekochen, Essen servieren, Hundekacke aufsammeln und Chauffeur spielen... Hermine Iseli und Susanne Ilg haben uns wieder auf den Kreuzlinger Hundeplatz eingeladen, Dagmar Schlegel hat einen tollen Klicker-Workshop angeboten, Melissa und Louise haben wunderschöne Photos geschossen und den Seminarbericht verfasst, zu bewundernund nachzulesen bei den Berichten.
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Liebe Susanne,
wir – die Reisegruppe "Antibiotika" - waren gestern die Sonne suchen. Und sind am Seealpsee fündig geworden. Schöne Wanderung – in zwei Teile geteilt mit langer Pause und wenig Steigung. Hat der Herr Lasse sehr gut gemacht, trotz wahren Völkerwanderungen: freundlich, fröhlich, gelassen, mutig und entspannt. Und ich bin sooo happy über das schöne Bild – hat der Patenpapa gemacht :-)
Lieben Gruß und eine gute Einschulungswoche!
Barbara
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Diesmal war Ena an der Reihe, die Schulleitung auf eine Spritztour in den hohen Norden zu begleiten. Den Flug hat sie sehr entspannt verbracht, aber dass das uniformbestückte Bodenpersonal sie bei der Sicherheitskontrolle ihrer Lehrerin abnehmen und ihr anschließend noch an die Wäsche wollte, das konnte unser Sensibelchen dann nicht so einfach verkraften. Diese Menschen im seltsamen Outfit beäugte sie im weiteren Verlauf der Reise erst mal mit gehörigem Misstrauen und geriet bisweilen ganz schön in Stress. Bei der Führarbeit in Oslo hat sie dafür wirklich ihr Bestes gegeben und auch wieder viel dazu gelernt. Zum Ausgleich gab es mehrere ausgedehnte Touren in die herbstliche Nordmarka, bei schönstem Wetter wohlgemerkt!

Es grüßt aber nicht nur Ena aus Norwegen, sondern es kamen auch besonders erfreuliche Grüße nach Norwegen, und zwar von Labbi-Aussie-Mix Manitu, der in seinen letzten Wochen in der Patenfamilie noch mit einer ganz neuen Familiensituation konfrontiert wird, er hat nämlich ein kleines „Brüderchen“ bekommen. Die Rolle des Babysitters scheint er offensichtlich sehr entspannt und liebevoll anzugehen. Wir heißen den kleinen Emil ganz herzlich auf dieser Welt willkommen und wagen schon mal die Prognose, dass dieses Kind einmal keine Angst vor‘m großen Hund haben wird…

Nachtrag: Auf dem Rückflug haben wir es dann anders gemacht, und Ena schon vor der Sicherheitskontrolle entblättert. Alles was Metall enthält, Geschirr, Halsband, Leine wurde zusammen mit dem Handgepäck übers Gepäckband geschickt, und die nackte Ena konnte ungehindert mit mir durch den Metalldetektor marschieren, geführt an einer selbstgebastelten Leinen-Spezialanfertigung, für die Papa am Vorabend noch seine alten Pfadfinderkünste ausgegraben hat. Funktionierte perfekt, und ein selbstbewusster Labbi führte mich hochmotiviert duch den Osloer und dann durch den Züricher Flughafen! ![]()
