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Wir suchen immer wieder liebevolle Patenfamilien und Junghundetrainer für unseren Hundenachwuchs!
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Auch wenn Labrador Retriever sozusagen die Basis unserer Ausbildungshunde darstellen, versuchen wir immer, auch mal andere Rassen "im Angebot" zu haben. So können wir ein breiteres Spektrum an Führ- und Wesenseigenschaften der Hunde erhalten und den Wünschen und Bedürfnissen unserer Führhundhalter besser entsprechen. Unsere "Filiale" in Offenbach um Mitarbeiterin Claire Trauth hat derzeit eine besonders bunte Truppe zusammen: neben Jungspund "Jester", 6 monate alter schwarzer Labradorbub, posieren hier Goldendoodle "Kenny", silver-tan gefärbt und derzeit im Einschulungslehrgang, die gelbe Labradordame "Zoé", jetzt in Ausbildung, sowie Baby "Finn", ein black-and-tan-farbiger Bauceron-Welpe, der sicher nicht mehr lange der Kleinste im Bunde sein wird. Er soll allerdings einmal eine andere Karriere einschlagen und für Sicherheit, Ruhe und Ordnung ums Haus sorgen...
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Antwort: vergnügt sich beim Waldspaziergang (damit hätte man ja gerechnet...) oder entspannt sich nach anstrengendem Tagwerk auf dem Sofa (wäre ich nie draufgekommen...)!
Cody und Claire, unsere nächsten Ausbildungskandidaten, genießen ihre letzten Tage bzw. ihre Ferien in der Patenfamilie.
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Labradoodle Bungee war diesmal an der Reihe, die Schulleitung auf einen Trip nach Oslo zu begleiten. Flug und Reise hat unser Strupp wirklich bravourös gemeistert. Richtig imponiert aber hat sie ihrer Ausbilderin bei den Trainingseinheiten Richtung Zentrum. Der Bogstadveien, eine der zentralen Einkaufsstraßen in Oslo ist derzeit eine einzige Baustelle. Alles wird gleichzeitig erneuert und generalüberholt. Neue Tramschienen, neue Übergänge, neue Haltestellen, neue Bürgersteige... Jedem Führhundhalter würde man dringend abraten, sich da hinein zu begeben, doch zum Training war es einfach nur gigantisch. Wir haben ein paar schöne Videos gedreht, die als Dokument für "Vorteile der Mobilität mit Führhund im Vergleich zum Langstock" jeden weiteren Kommentar erübrigen...

Als Ausgleich gab's für Mensch und Hund schöne Touren in der derzeit wunderbar gefärbten Nordmarka, das hat dem Doodle dann doch noch um einiges besser gefallen.
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Dani und Sven haben sich endlich getraut! Und Patenhund Cody ist damit kurz vor seinem Umzug ins Führhundinternat doch noch in geordnete Verhältnisse gekommen. Der Standesbeamte stimmte großzügig zu, den schwarzen Labrador bei der Trauung dabei zu haben, und Cody hat sich wirklich astrein benommen. Nur als der Beamte dann mit dem "..wie in schlechten Zeiten..." anfing, musste er eben mal seine Leine durchbeissen... Draußen vor dem Standesamt warteten zur Belohnung seine Führhundkollegen zum spontan organisierten Spalier und gratulierten der jungen Familie ganz herzlich.
Die Wahl des gemeinsamen Nachnamens wurde übrigens basisdemokratisch beschlossen. Die jeweiligen besten Freunde und Trauzeugen des Brautpaares zum Dettinger Fußballplatz bestellt und zwei Teams zusammengestellt. Team Fromm gegen Team Kabelitz gekämpft. Team Kabelitz hat gewonnen, damit war der Nachname entschieden. Passt auch besser zu Cody, finden wir...
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Obwohl wir versuchen, unsere neuen Führhundehalter vorab gut kennen zu lernen um einen wirklich passenden Hund für sie auszusuchen, passiert es ab und zu, dass die Zuteilung doch nicht optimal ist. Auch wenn das frustrierend und traurig für alle Beteiligten ist, ist es dann besser, die Einschulung abzubrechen, als ein nicht wirklich harmonisches Gespann alleine zu lassen. So passiert diesen Sommer mit Juna und Bettina, die sich zwar sehr lieb hatten, doch vom Lauftempo und von der Führleistung her einfach nicht richtig zusammen passten.

Umso schöner, wenn sich dann plötzlich ein neuer Mensch auftut, auf den die blonde Labbidame irgendwie gewartet zu haben scheint. Erna, die ihren zweiten Führhund Maloney aufgrund einer Krebserkrankung innerhalb von einer Woche gehen lassen musste, und plötzlich ohne Hund da stand, konnte es kaum fassen, als sie Möglichkeit bekam, sozusagen übergangslos zu einem neuen Führhund zu kommen. Sie kam gleich angereist, Juna zu besuchen, und die große Sympathie auf beiden Seiten war mehr als deutlich. Anfang September konnten wir schon mit der Einschulung beginnen, und diesmal scheint wirklich alles richtig zu sein.

Eine große Erleichterung für die Ausbilderin, die einen glücklichen Hund und einen glücklichen Menschen beobachten kann, und auch sieht, dass der Hund die gelernte Aufgabe diesmal freudig und exakt ausführt. Juna hat ihren Menschen gefunden und ihre Führtätigkeit als Lebensaufgabe angenommen.

Nebenbei bekommt die Schulleitung auch noch einen Auffrischungskurs in reinstem Schwäbisch und lernt ein paar neue Vokabeln: pääb (eng), gilfig (kreischend), Verreckerling (kümmerlicher Salatsetzling), und die italienischen Hörzeichen werden gelegentlich auch etwas modifiziert. Statt „Avanti“ kommt dann: „Alles klar, mei Mädi?“
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Plötzlich ist der Herbst da und wir packen uns wieder in Fleece und Jeans ein. An einem der allerletzten strahlenden Spätsommertage hat unser derzeit hoffnungsvollster pfälzischer Führhundtrainernachwuchs Louise nochmal die Sommerfreizeitfreuden mit den Ausbildungshunden festgehalten. Mit Goldendoodle Kenny und Labrador Zoé posiert sie auf den Strohballen auf den abgeernteten Feldern. Eine fotogener als die andere...