Susanne, Patenmama von unserem Labrador-Rotschopf Tess hat nicht nur ein großes Herz für angehende Führhunde, sondern auch eine (nicht für alle nachvollziehbare…) Schwäche für griechische Landschildkröten. Im letzten Sommer wurde „Kim“ das erste Baby aus „hauseigener“ Produktion kunstfertig ausgebrütet und hochgepäppelt (schon sehr winzig, aber süüüüüüüß??????), über den Winter zum (verkürzten) Winterschlaf sorgsam in den Kühlschrank gebettet und vor ein paar Wochen dann ebenso fachkundig wieder zum Leben erweckt. Seither wächst das Tierchen eifrig weiter, mampft seine Salatblätter und, wie man sieht, bekommt seit Ostern auch Freilauf im Garten. Gassi mit Mama und Papa Schildkröte ist anscheinend noch zu riskant (man muss sich so ein Schildkrötenmaul mal aus der Nähe ansehen, da wird einem Angst und Bange…), dahingegen scheint Labbibabysitting prächtig zu funktionieren. Da die Schulleitung zwischenzeitlich nicht nur Tess‘ Eigenschaften als Babysitter, sondern auch ihre Apportierkünste ausgiebig demonstriert bekommen hat, lehnt sie allerdings jedwede Haftung für derlei Unternehmungen ab, verfolgt aber durchaus interessiert die weitere Entwicklung dieser zarten Bande… 