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Hallo zusammen,

wir haben heute unseren Labrador Nelson beerdigt und wir möchten uns bei Ihnen bedanken, dass wir so einen tollen Hund haben durften.

Vor ziemlich genau 13 Jahren wurde er bei uns ein Familienmitglied, da er wegen einem HD Befund aus der Blindenhundschule ausgemustert wurde. Da wir bereits einen Hovawart (25.01.2001) mit dem Namen Nelson hatten, haben wir den Labrador in Sam umbenannt. Die beiden waren bis zuletzt ein Herz und eine Seele.

Nelson alias Sam, seinerzeit der kräftigste und stoischste Welpe im Wurf  Alternativkarriere als Schutzhund...man ist ja flexibel!  beste Freunde ein ganzes Hundeleben. Sam und Nelson

Sein Werdegang:

Mit ca. 4 Jahren hatten wir Sam noch mal Röntgen lassen und man konnte, wenn überhaupt, nur eine leichte HD feststellen.

Mit unserem Hovawart haben wir eine Schutzhundausbildung gemacht und Sam durfte natürlich auch mit üben. Er hatte viel Spaß und hat oft viel besser am Versteck ein Vorsitz mit Verbellen gemacht als die meisten Hovawarte. (s. Bild)

2008 hatte er am After ein "teils papilläres, teils muzinöses Karzinom mit entzündlicher Infiltration“. Die Prognose war „ungünstig, da in hohem Maße die Gefahr der Rezidivierung und Metastasierung“ bestand. Der Tumor wurde entfernt und u.a. homöopathisch und mit Bioresonanztherapie behandelt. Er hat nie wieder damit Probleme gehabt!

Am 1.2.2013 musste eine Not-OP wegen einer massiven Bauchspeicheldrüsenentzündung vorgenommen werden. Noch während der OP wurden wir gefragt, ob er wieder aufwachen soll, da sehr viel Eiter im Bauchraum mit Organverklebungen sei. Irrtümlich hatte ich eine 50%ige Überlebenschance verstanden, nachträglich stellte sich heraus, dass sie nur 10-20% sei. Wir haben ihm glücklicherweise eine Chance gegeben und nach drei Wochen Intensivpflege konnte er wieder nach Hause und hat am 24.2.2013 wieder im Schnee Spaß gehabt. (s. Bild)  Trotz Verklebungen im Bauchraum hat er diesbezüglich nie wieder Probleme!! Auch hier hatten wir wieder zusätzlich mit alternativen Heilmethoden unterstützt.

Letzten Donnerstag, am 25.2.2016 begrüßte er wie immer sehr freudig meine Frau, als sie gegen 15:30 nach Hause kam. Doch dann hatte er plötzlich Schmerzen und meine Frau ist gleich zum Tierarzt. Der Verdacht war ein Milztumor, der aufgebrochen war und er hatte starke innere Blutungen. Während wir noch überlegten, ob wir ihm in dem Alter noch eine OP zumuten, ist er um 20:10 an den inneren Blutungen gestorben. Ich war leider beruflich unterwegs und konnte erst gegen 21 Uhr da sein. 

Für uns ist das alles sehr plötzlich, zumal wir seit 6 Monaten damit rechnen, dass unser 14 Jahre alter Hovawart wegen Cauda equina nicht mehr laufen kann und Sam bis zuletzt zwar etwas lauffaul (besonders bei Regen), aber immer gut gelaunt und verspielt war. 

Aber wir blicken dankbar auf eine sehr lange und schöne Zeit zurück, in der er uns immer wieder mit seinem Lebenswillen überrascht hat!

Liebe Grüße,

Matias & Claudia

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