Lieblingsferienbeschäftigung: Ball aus den Wellen retten!  Strandlabrador

Liebe Susanne!

Wir sind schon zwei Wochen von zu Hause weg und meine Mami meint es wird jetzt so langsam Zeit, dass ich mich mal bei dir melde ... Sonst denkst du womöglich noch ich sei dir abhanden gekommen, was übrigens hier schnell passieren kann; denn erstens ist es schon gefährlich hier zu baden mit all den Wellen und der Strömung ( aber keine Sorge: ich bin es ja schließlich, der hier auf alle aufpasst und sie rechtzeitig wieder aus dem Wasser holt, bevor sie untergehen) und zweitens gibt es hier so viele Hunde, dass es leicht mal zu Verwechslungen kommen kann ( aber auch  darum musst du dir keine Sorgen machen, meine Mami sagt nämlich ich sei unverwechselbar- und wenn sie das sagt fühle ich mich richtig gut). Aber jetzt mal im Ernst, es macht hier wirklich Spaß am Strand mit all den vielen Vierbeinern, da ist immer was los ( wem erzähl ich das...) Am Anfang wurde mir von dem Wasser aber speiübel, das hätten sie mir ja sagen können!  Und dann wollte ich noch alle Menschen, die bewusslos hier rumliegen wieder aufwecken - Mami hat mir das aber streng verboten - und ich will ja kein Ärger mit ihr kriegen...

Außer am.Strand sind wir auch noch in der Gegend hier unterwegs und meine Mami meint, ich müsse jetzt  auch mal was über die französische Kultur lernen. Ich hab keine Ahnung was das ist und es nicht so spannend wie am Strand - aber wenn sie meint, dass es meiner Bildung dient... Hör ich lieber mal zu, wenn sie von Wein, Fischfang und Essen erzählt. Obwohl Letzteres interessiert mich ja schon, wie du dir denken kannst... Die Gerüche auf dem Markt hier kannst du dir nicht vorstellen!  Da könnt ihr mit dem bisschen Würstchen und Glühwein auf dem Konstanzer Weihnachtsmarkt gar nicht mitreden!  Gott sei Dank ist meine Mami im Urlaub soooo entspannt, da fällt für mich schon mal was ab ... denn du weißt ja,  was meine Ernährung angeht ist mit ihr normalerweise nicht zu spaßen...

Also wenns nach mir ginge könnte immer Urlaub sein.

Starportrait im Sonnenuntergang

So jetzt muss ich dringend mein Mittagsschläfchen machen - auf der Couch - pssst, denn Mami meinte das soll ich dir lieber nicht erzählen - zu spät!! Ich soll ja schließlich fit sein, wenn sie mich heut abend wieder zum Sonnenuntergang schleppt...

Also machs gut und bis bald!
Sonnige Grüße aus Aquitanien
Dein Gino mit Rudel

Ein Brownie und ein Biscuit...

Jetzt kommt tatsächlich endlich Schwung in die Nachwuchsfindung 2016. Nach dem Muffin legen wir hier noch nach mit einem Biscuit, einem supersüßen, schokobraunen Labradorbaby. Die kleine Dame signalisierte im Welpentest so deutlich, dass sie alle erwünschten Eigenschaften eines angehenden Führhundes im Überfluss anzubieten hat, dass uns die Auswahl unter den fünf reizenden Schwestern leicht gemacht wurde.

entspannte Rückenlage? Und ob!

In einem der Welpentests wird das Baby auf den Rücken gedreht, und beobachtet, wie entspannt es liegen bleibt, bzw. ob es sich vekrampft oder zu zappeln beiginnt. Wie man sieht: der braune Keks sieht sich die Welt gerne auch mal aus dieser Perspektive an, jetzt noch Bauch streicheln bitte!

Frühförderung am Planschbecken

Und, als wüsste sie, dass sie demnächst an den großen Bodensee umziehen soll, schaut sie sich das Planschbecken nicht sehr lange von außen an, bevor sie mit allen vier Pfoten reinplatscht und ihr erstes Fußbad nimmt...  Cobans Brown Biscuit heisst unser nächster Nachwuchs, und wir danken ihrer Züchterin Andrea Schäfer für die liebevolle Aufzucht der Welpen, und für ihr Engagement, einen ihrer Zöglinge diese Karriere einschlagen zu lassen!

Biscuit mit 9 Wochen im neuen Zuhause  Ein braunes Labbibaby, süßer gehts gar nicht!

Apport klappt auch schon...

Colliebub, sechs Wochen, tricolor  ziemlich unwiderstehlich....

Nachdem unser Colliemädchen Joyce inzwischen bei Silvie einen so tollen Job macht, konnten wir der Versuchung nicht widerstehen und wagen uns nochmal an ein Collieprojekt, diesmal mit einem Buben. Merlin vom Bopparder Hamm aka „Muffin“  zeigt sich in der Summe seiner Eigenschaften als der geeignetste Kandidat in seinem Geschwisterrudel, und wurde auserwählt, in zwei Wochen an den Bodensee zu reisen. Seine erste Aufgabe in seinem neuen Menschenrudel wird es sein, keinen Herzschmerz aufkommen zu lassen. Bei Regina und Familie wird es nämlich einen „fliegenden Wechsel“ geben. Labrador Fellow zieht ins Führhundinternat und räumt sozusagen (ungefragt) sein Bett und seine Privilegien für den kleinen Muffin.  Wenn der nur halb so flauschig ist, wie er auf den Fotos aussieht, sollte ihm diese Aufgabe eigentlich gelingen… 

Muffin mit Mama und Geschwistern auf Entdeckungsreise

(Der Vollständigkeit halber: Fellow hat letzte Woche schon mal probeweise Internatsluft geschnuppert und wirkte einem Umzug ins „Labbispieleland“ nicht eben abgeneigt…wink )

...sprach Camelot's Patenfamilie und entführte den schwarzen Lord kurzentschlossen aus dem Führhundinternat für ein paar Ferientage in die Toscana. Da hatte die Schulleitung nicht viele Argumente dagegen in petto, zu fleißig hat der Bub in letzter Zeit gearbeitet. Er hat sich den Urlaub wirklich verdient. Und die Fotogrüße, die nicht lange auf sich warten ließen, lassen vermuten, dass er anschließend sehr erholt und voller Tatendrang in der Ausbildung weiter machen wird...

schwarzer Lord am türkisen Strand, tolle Farben...

Strandgeflüster mit Lucy

Ferienbekanntschaften am Hundestrand, schöööööön!!!  wollte sonst noch jemand auf's Strandtuch liegen?

Eine von ca 300 Seminarteilnehmern...

Vom 19. bis 22. Mai 2016 war es wieder soweit. Die International Guide Dog Federation hat ihr im zweijährigen Tournus stattfindendes IGDF-Seminar für ihre Mitgliedschulen veranstaltet. Eingeladen hatte diesmal die Kroatische Blindenführhundeschule "Croatian Guide Dog and Mobility Assiociation", und zwar auf die wunderschöne Insel Hvar. Bei etwa 300 Teilnehmern von 80 Führhundschulen aus 33 Ländern rund um den Globus war das wieder eine organisatorische Glanzleistung. Drei Seminartage vollbepackt mit Vorträgen, Workshops, Diskussionsforen und jeder Menge Kontakte mit altbekannten und neuen Kollegen ließen nicht mehr viel Zeit für touristische Extravaganzen, doch die Kulisse und die Atmosphäre waren allemal geeignet um auch noch ein Gefühl von Südenferien mitzunehmen. Das Programm für Interessierte gibt es hier.

atemberaubende Aussicht vom Seminarhotel