Tara im Portrait: ihre Sensibilität sieht man schon im Gesichtsausdruck  schlank und rank und kein Gramm zuviel auf den Rippen: der Field Trial Labbi

Diese junge Flitzeblitzlabbidame komplettiert seit zwei Wochen unser Ausbildungsrudel und hat den beiden älteren männlichen Kollegen Lasse und Fellow schnell erklärt, wer die Frau im Haus ist. Aus reiner englischer Field Trial Linie stammend, entspricht Beaverlodge’s Keep Cool Tara so gar nicht dem klassischen Labradorklischee. Sie ist sehr stark auf ihren Menschen bezogen und fremden Personen gegenüber eher zurückhaltend und desinteressiert. Im Freilauf ist sie immer bei mir und hält Kontakt, und sobald man anfängt mit ihr zu arbeiten, egal ob es ums Apportieren oder um Führarbeit geht, so ist sie hundert Prozent bei der Sache und gegenüber ablenkenden Umweltreizen sozusagen immun. Hat natürlich was, wenn man zum Beispiel das Vorbeiführen an anderen Hunden überhaupt gar nicht erst üben muss. Kehrseite der Medaille ist eine nicht hundertprozentige soziale Sicherheit, die sich dann gelegentlich auch darin äußern kann, dass die Kleine plötzlich auftauchende obskure Personen mal eben verbellen möchte. Hier liegen die Trainingsschwerpunkte also mal auf einer ganz anderen Ebene (denn die eigentliche Ausbildung schmeißt sie sozusagen eh mit links), und ich kann dabei glücklicherweise auf die Unterstützung und Ausstrahlung von Onkel Fellow bauen, der grundsätzlich immer davon ausgeht, dass jeder entgegenkommende Zwei- oder Vierbeiner ein bester Freund ist, dem man unmittelbar seine Sympathie bezeugen muss…

In Reih und Glied auf der Bank: Fellow, Lasse, Tara

Willkommen in der Crew, kleine Tara, wir hoffen natürlich, dass du in den nächsten Monaten noch richtig über dich hinaus wachsen wirst!

Prinzessin Tara am letzten goldenen Oktobertag vor Bodenseekulissel, sooo süß!

Juli im Sprung nach dem Frisbee, ähnelt etwas einer Fledermaus...  Absprung-Anpeilen-Zugriff!

Auf jeden Fall die sportlichste FrisbeeLabbiDame der Stadt! (Bilder: Thomas Ningelgen)

 

Luke vom Weberlis Rebberg

(14.06.2003 – 02.10.2016)

 

Wie schnell doch die Zeit vergeht und wie kurz so ein Hundeleben doch erscheint. Heute hieß es Abschied nehmen von Luke. Eben noch hatte ich beim Welpentest diesen Wonneproppen auf dem Schoß und wählte ihn aus dem Rudel seiner Geschwister als den vielversprechendsten Kandidaten aus. Und so erreicht mich vor wenigen Wochen das Bild des pensionierten Luke, der auch mit dreizehn Jahren irgendwie immer noch so offen und lebensbejahend in die Welt schaut wie damals.