Wir müssen Abschied nehmen von Rosi und haben eine unglaublich liebevolle und liebenswerte Führhundhalterin verloren. Ihre Führhunde haben sie ihr ganzes Erwachsenenleben begleitet und waren immer der Mittelpunkt ihres Daseins. Nach drei Schäferhunden, die sie noch aus der alten Schule in Oftersheim bekommen hatte, konnten wir sie vor 12 Jahren, im März 2005 mit Labradorhündin Spice zusammenbringen, und die beiden waren in kürzester Zeit ein Herz und eine Seele.

Rosi mit ihrer Spice auf einem unserer Fortbildungsseminare. Spicy ein Plüschtier apportierend...

Rosi und Spice haben über viele Jahre unser Fortbildungsseminar besucht und Rosi hat regelmäßig angerufen und erzählt wie es ihnen geht. „Die Spice ist ein Geschenk“ war ihr Credo und nie hatte sie etwas anderes zu berichten. Ich kenne keinen Führhund, der so viele Plüschtiere zu Hause hatte wie Spice, einfach nur weil Rosi es soooo süß fand, wenn die Labbidame diese von diversen Spielzeugläden nach Hause trug. Und ich kenne kaum einen Menschen, der so positiv mit dem Leben umgehen konnte wie Rosi. Wir hätten Ihr so gerne noch viel mehr Zeit gewünscht und sind sehr traurig. Spice, die im Mai 14 Jahre alt wird, hat Rosi bis zum Schluss begleitet und wird nun  bei einer guten Freundin und Tierärztin weiter leben. Wir werden Rosi als ganz wunderbaren und lieben Menschen in Erinnerung behalten.

Rosi mit mir, ebenfalls auf einem Fortbildungsseminar

Drei Labbis gen knallblauen Himmel: ist das jetzt der Frühling?

Trügerisch ist es sicher, doch wir genießen diese wunderbaren Vorfrühlingstage derzeit mit allen Sinnen. Nach all dem ungemütlichen Bodenseewinternebel lässt sich nicht mehr verleugnen, dass etwas in Veränderung ist. Knallblauer Himmel, eine Sonne, die schon richtig Kraft hat, ein Rasen, der täglich grüner und grüner wird und auch die ersten Frühlingsblüher sind schon da. Am Wochenende durften unsere zwei Jüngsten Cracker und Sanyu die Azubis beim Nachmittagsspaziergang begleiten und haben sich anschließend brav zum Foto vor Nachbars Blumenbeet aufgereiht. Eine bunte Truppe von vier Labradors in allen Größen und Typen und einem kleinen, unglaublich langnasigen Flat-Buben. Voila: Sanyu, Fellow, Tara, Gino und Cracker

Ausbildungscrew und zwei aus der Nachwuchsriege

 

von Papa am Flughafen Oslo Gardermoen abgeholt...

Zum Abschluss seiner Ausbildung darf Labrador Fellow mich auf eine Reise nach Oslo begleiten. Dass er der gelassenste Reisegefährte ist, den man sich denken kann, hatte ich ja fast erwartet. Diverse andere Mitreisende im Flieger konnten es aber schon kaum glauben, wie ruhig er sich während des gesamten Fluges verhielt. In Oslo angekommen war die Freude dann groß, von Papa abgeholt zu werden, was am nächsten Tag dazu führte, dass er bei der Arbeit im Zentrum jedesmal nach selbigem Ausschau hielt, wenn wir aus der U-Bahn an einem neuen Ort ausstiegen… wink

Reisestart am Bahnhof Markelfingen  Naturtalent auf der Langlaufloipe!

Wer vormittags eifrig arbeitet, darf nachmittags mit auf die Loipe. Ok, ich habe schon stärkeren 4Pfoten-Antrieb zur Unterstützung erlebt, aber was Position und Beständigkeit anbelangt, ist Fellow ein echtes Naturtalent!

Einen pflegeleichteren und gemütlicheren Gefährten als unseren „Halkins Velvet Fellow“ wird man so leicht nicht finden. Seine zukünftige Halterin darf sich auf ihn freuen!

PS: etwas Sightseeing am Osloer Hafen bei Strahlewetter war dann auch noch drin...

Fellow vor einem antiken Segelboot im Osloer Hafen

Labrador vor Segelhafen  und das Wahrzeichen der Stadt, das Osloer Rathaus im Hintergrund

Zwei Führhunazubis zu Besuch in Marburg  Mara mit Führhund Camelot bei ihrer gemeinsamen Einschulung

Ein interessanter Artikel über das Studieren als sehbehinderter Student in Marburg im UNI SPIEGEL. Hauptdarsteller: unser Team Mara und Sir Camelot!

Zu lesen hier!

Bordservice ist hervorragend: ein Sandwich für den Führhund?  im Colosseum

Wo sich unsere Führhunde so überall rumtreiben... Cody, der ja schon zu Ausbildungszeiten ein routinierter Traveller war, hat sich mit seinen Menschen in den Flieger gesetzt und ist nach Rom geflogen um sich die heilige Stadt anzusehen. Nicht nur war der Bordservice ausgezeichnet, auch in der italienischen Hauptstadt scheinen sich die drei rundum wohl zu fühlen:

"Hallo Susanne, viele Grüße von Karl, Cody und mir (Katja). Die Kniebänke im Petersdom nutzt Cody zum Ausruhen. Und die Wasserspender überall in Rom kann er schon recht professionell bedienen. Er ist ein guter Reisebegleiter.

Nicht gerade ein Sofakissen aber durchaus brauchbar als Kopfkissen, so eine Kirchenbank...  Erfrischung muss sein, prima diese Wasserspender!

Und die Mahlzeiten werden pünklich eingenommen.....auch im Vatikan....

Essenszeit ist Essenszeit!

Auch wir waren zum Abschluss gerade noch lecker essen. Morgen geht's nach Hause. Die Bilder dürfen gerne auf die Website. Vielleicht regen sie auch andere an, diese tolle Stadt mit Führhund zu besuchen. Alle (ohne jegliche Ausnahme) sind super freundlich und der Hund überall herzlich willkommen. So positiv haben wir es bislang noch nie erlebt. Liebe Grüße!"

Führarbeit vor historischer Kulisse.

Die zwei vor dem Konstantinsbogen und dem Collosseum