Der kleine Skipper, gerade acht Wochen alt: Schmelzblick!  Wer hat die neugierigste Nase?

Aus dem N-Wurf des Labradorzwingers "Willing's Boarbusters" haben wir am Mittwoch den kleinen schwarzen "Navy Lad Skipper" an den Bodensee geholt.

Eben angekommen und sofort das nächste Plüschtier gekapert

Auf die Entwicklung von Skipper sind wir ganz besonders gespannt, stammt er doch aus einer Verpaarung, die leider viel zu selten vorgenommen wird. Seine Mutter ist eine typische Field Trial Labradorhündin, schlank, speedy, extrem arbeitsfreudig, ein fantastischer Jagdbegleiter. Sein Vater, ein richtig kräftiger und stabiler Bursche, stammt aus einer reinen Showlinie, ist hoch prämiert, hat seine jagdlichen Fähigkeiten aber ebenfalls mehrfach unter Beweis gestellt. Wir erhoffen uns hier einen Führhundnachwuchs, der die Arbeitsfreude, Feinfühligkeit und den Will to please seiner Mutter mit der Stabilität und Gelassenheit seines Vaters kombiniert. Den Abschied von Mama und Geschwistern, die sehr lange Reise und die Eingewöhnung im neuen Zuhause bei seiner Patenfamilie hat Skipper schon mal mit Bravour gemeistert. Willkommen in der Führhundfamilie kleiner Matrose!

Schlafen ist wichtig für Babys!

Ein herzlicher Dank auch an die Züchterfamilie Willing-Baum, die uns ihr Vertrauen geschenkt hat und den kleinen Rüden so sorgsam und fachkundig für uns ausgewählt hat!

Musikalischer Labbi mit Flöte...

Christina, Frauchen unserer Ena, ist nicht nur begabte Führhundhalterin sondern auch Singer Songwriter von Format. Derzeit nimmt sie mit ihrem Lied "Komm in mein Herz" beim "Hofa-Songcheck 2017" teil, einem Musikwettbewerb für Leute, die ihre eigenen Lieder schreiben und produzieren.

In die Top 10 kommt man nur mit vielen Stimmen, vielleicht auch mit Eurer? Auf folgendem Link könnt Ihr Euch Christina's Song anhören und ihm Eure Stimme geben, wenn Ihr ihn auch so schön findet wie ich:

https://songcheck.hofa.de/song/1489/

(Alles ist anonym, es ist keine Anmeldung nötig oder sonstige persönliche Angaben. Es kann am PC/Laptop oder mit dem Smartphone gewählt werden, Christina freut sich über jede Stimme!)

Also, ich bin der Brio und noch ganz klein (3 1/2 Monate). Und mein zukünftiger Beruf wird Blindenführhund sein. Also muss mein Frauchen mit mir ganz früh viele aufregende Sachen machen. Eines davon war ein Besuch in Singen zum Shoppen. Also los...

Zuhause awurde mir erstmal meine Uniform angezogen... und dann ging es los. Nach Singen in ein Parkhaus. Dort sind wir mit einem Fahrstuhl gefahren. Das war ziemlich unheimlich. Aber mein erstes Frauchen und mein zweites Frauchen sind ganz ruhig geblieben, dann war ich auch ganz cool.

kleiner Labbi vor Ballkleidern...

Das erste Geschäft war ein Klamottengeschäft. Mann war das langweilig, da muss ich doch echt auf der Leine rumkauen. Aber ich kann auch ganz brav sein!

Was tut man in der Langeweile, bisschen an der Leine rumnagen?

Vielleicht einfach mal ein Runde abhängen, das kann noch dauern...

Nickerchen während der Anprobe, das kann noch dauern...

Das nächste Geschäft war ein Schuhgeschäft, das fand ich schon interessanter...Füße riechen so gut!

Schuhanprobe, da ist Brio eine echte Hilfe!

geduldiges Warten von den Schuhkartons, good boy!

Ganz zum Schluss waren wir noch im Media Markt.... Handys anschauen... ätzend...

Das war ein echt anstrengendes Programm, aber mein erstes Frauchen ist mit mir sehr zufrieden. Ich hab nicht einmal im Geschäft Stacca gemacht und mich auch ganz gut benommen. Die Verkäuferinnen haben mich ganz fest geknuddelt und meine beiden Frauchen haben ganz oft Brava gesagt und Leckerchen hab ich auch bekommen. Das hat mir gut gefallen. Freue mich schon auf meinen nächsten "Arbeitstag".

Viele liebe Grüße, Euer Brio

 

 

Zwei hübsche  Ladies vor der traumhaften Kulisse der Konstanzer Seestraße bei Kaiserwetter  Tara grüßt Hermann Hesse fast persönlich...

Am Montag ging es dann also wirklich los mit Tara's Berufstätigkeit und wir haben mit dem Einschulungslehrgang begonnen. In Zukunft soll sie nun Michaela's Führhund, beste Freundin und Familienmitglied sein. Um ihren Flitzebieneambitionen auch in Zukunft gerecht zu werden, habe ich Tara eine Halterin ausgesucht, die aktive Läuferin ist. Einen Marathon wird drahtige Labbidame vielleicht nicht mehr mitlaufen müssen, aber das tägliche Training sollte für die Beiden ein toller Ausgleich sein. Der Start der gemeinsamen Arbeit an der Konstanzer Seestraße war jedenfalls schon mal sehr vielversprechend. Sind sie nicht ein hübsches Paar?

Am neuen Wohnort in Calw muss Tara natürlich auch dem berühmtesten Bürger der Stadt Hallo sagen: Hermann Hesse, fast wie er leibt und lebt, er ist hier überall präsent in der Stadt...

Tara und ihre Patenfamilie

Ein Treffen mit der Patenfamilie gehörte auch zum Programm der ersten Einschulungswoche. Ein ganz herzlicher Dank hier an Bettina, Rolf, Sarah, Leon und Judith, die Tara bei sich aufgenommen und durchs erste Lebensjahr begleitet haben.

 

nasse Schulleitung, nasser Hund vor ganz viel Nass...

...ist unser Sommeraufenthalt in Norwegen dieses Jahr. Tara ist die "Glückliche", die mich begleiten durfte, und ihre gute Laune wurde durch den etwa einwöchigen Dauerregen eindeutig weniger beeinträchtigt als die der Schulleitung. Aber was tut man... Wir nutzen die wenigen trockenen Stunden und gehen raus in den Großstadtdschungel (Arbeit) oder noch weiter raus in die Nordmarka (Freizeit und Natur pur). Gegen Ende der Ferien sind uns jetzt doch noch ein paar sonnige Tage vergönnt und wir genießen auf unseren Touren die Weite der Landschaft und die herrliche Aussicht.

kleiner Labrador vor dem großen Wasser: Ausflug an den Øyungen See

Tara ist eine wunderbare Reisebegleitung, auch wenn die Arme den Flug an sich nicht besonders gut vertragen hat. In Oslo können wir zum Schluss ihrer Ausbildung nochmal so richtig Hardcore Training machen, alle Verkehrsmittel üben, die wir in Konstanz nicht vor Ort haben, und ihre Initiative in immer neuer Umgebung herausfordern. Auf der Freizeitseite darf unsere Rennmaus sich auch auf Joggingtouren oder neben dem Fahrrad in der Nordmarka bewähren, ihre sportliche Seite soll sie nämlich auch in Zukunft ausleben dürfen...

Wir genießen die Aussicht hoch über dem Maridalsvann, dem Trinkwasserspeicher von Oslo