Unser Schokokeks: eine sehr schöne Labradorhündin!

Am letzten Wochenende haben wir uns entschieden, unsere braune Labradorhündin Biscuit in eine andere Lebensaufgabe zu entlassen. Um als Führhund freudig, souverän und sicher zu arbeiten müssen eben schon eine ganze Reihe von Voraussetzungen und Wesenseigenschaften in Kombination gegeben sein. Biscuit ist eine dominante und wesensstarke Hündin, die sich sehr stark an ihren Menschen bindet, aber auch eine klare Führung und Ansage benötigt, um nicht ihren eigenen Interessen den Vorzug zu geben. Im Laufe der letzten Wochen haben wir doch zunehmend den Eindruck bekommen, dass das für einen blinden Menschen eventuell schwierig werden könnte. Einen Hund mit vielen guten Qualitäten aus dem Ausbildungsprogramm zu nehmen ist immer bitter und auch ein großer Verlust. Doch wir haben hohe Erwartungen an unsere Hunde und es ist uns ein großes Anliegen, dass Hund und Mensch dann später auch zusammen passen und ein gutes Team bilden. Darum sind wir sehr froh, dass Biscuit nun bei Hannes, einem guten Bekannten unserer „Pfälzer Zweigstelle“ ein neues Zuhause gefunden hat. Hier wird sie ihren sportlichen Ambitionen nachgehen können und mit ihrer großen Anhänglichkeit hoffentlich viel Freude machen. Alles Gute für die gemeinsame Zukunft den Beiden!

Abschiedsspaziergang mit den beiden Mitstudenten: Biscuit zwischen Collie Muffin und Labbi Gino

Der schönste Gino in norwegischer Herbstkulisse

Diesmal war Gino an der Reihe, die Schulleitung auf einem Trip nach Oslo zu begleiten, und ach, hat er es genossen, selbige endlich ganz für sich alleine zu haben. Wird Zeit für unseren Allersüßesten, dass er seinen einen Menschen bekommt, lange ist es ja nicht mehr hin. Das Wetter hat diesmal auch mitgespielt und wir konnten ein paar richtig schöne Touren durch die herbstliche Nordmarka genießen. Die hat er sich auch verdient, denn wie immer war das Streberlein arbeitstechnisch beim Großstadttraining voll bei der Sache. So ein guter Bub!

Gino und Aberndsonne über dem Oyungen-See

Und beim Genießen der Aussicht in der Nordmarka hoch über dem Oslo Fjord

Abschied von einer wunderbaren Betty

Mit einem schweren, schweren Gang mussten wir in diese Woche starten. Es galt Abschied zu nehmen von Betty, geliebte Blindenführhündin von Sabine aus Konstanz. Einem so liebenswerten Wesen das Leben zu nehmen ist entsetzlich und überhaupt nur auszuhalten im Wissen, dass man ihm damit große Leiden und Schmerzen ersparen kann. Viel zu früh und viel zu plötzlich mussten wir Betty gehen lassen, das ist schwer zu akzeptieren und zu ertragen.

Betty wuchs in Konstanz bei Doris und ihrer Familie auf, und da sie als bisher einzige unserer Hunde auch für ihr Berufsleben in ihrer Heimatstadt blieb, konnte ein enger Kontakt bestehen bleiben, und Doris war weiterhin ein sicherer Bezugspunkt für Betty und eine beliebte Ferienanlaufstelle.

Zwei, die sich unmittelbar wunderbar verstanden haben: Sabine und ihre Betty im Einschulungslehrgang vor sechs Jahren

Mit zwei Jahren begann Betty 2011 ihre Führhundkarriere bei Sabine, und es wurde eine große Liebesgeschichte zwischen den beiden. Dass diese wundervolle Beziehung nun nach nur sechs Jahren ein Ende nehmen muss, hat keine der beiden verdient und es macht uns sehr traurig.

Doch auch wenn Betty nun so früh gehen musste, so hat sie doch einen tiefen Pfotenabdruck in unseren Herzen hinterlassen und sie wird dort und in unserer Erinnerung präsent bleiben. Als die entzückendste und liebevollste Flitzmaus, die man sich denken kann. Leb wohl, kleine Betty!

Famlienfoto: von links nach rechts Gino, Ferry und Papa Jocco

Gestern kam hier spontan sehr lieber Besuch für Gino und mich vorbei. Barbara Palmbach in Begleitung von Gino's Papa Jocco (Manyoaks Breeze) und seinem Halbbruder Ferry (Frérot vom Himmeroder Wall). Da mussten wir die drei natürlich gleich zum Familienfoto aufstellen. Jocco, inzwischen schon ein wenig in die Jahre gekommen, aber immer noch voll dabei (vor allem auf der Jagd), hat uns außer Gino schon einen wunderbaren Sohn geschenkt, nämlich Taylor. Umso mehr freut es uns, dass Ferry, der sich zu einem wirklich prachtvollen Rüden ausgewachsen hat, jetzt seine Zuchtzulassung beim DRC bekommt, und dann hoffentlich nicht nur jagdlich sondern auch züchterisch in die Fußstapfen seines Papa's treten kann. Eine wunderbarer Rüde aus Arbeitslinien, der trotzdem genug Stabilität und eine große Gelassenheit mitbringt, also tolle Voraussetzungen für zukünftige Blindenführhunde. Dann mal ran die Hundedamen!!!

Dreiviertelbrüder: Ferry und Gino

Zwei, die sich mögen: Elke und Timba

Bei Elke aus Nürnberg hat unser Timba sein neues Zuhause gefunden, die beiden arbeiten derzeit fleißig an ihrer gemeinsamen Zukunft. Unmittelbar hat Elke schon beim ersten Kennen lernen ihr Herz an den blonden Labrador verloren, kein Wunder, ist er doch ein ganz besonders liebenswerter und gutmütiger junger Mann.

Posieren vor der Kamera kann er! Sehr fotogen...

Am Werdegang dieses Strahlemanns waren eine Reihe von Personen involviert: Kathrin hat den Welpen sorgfältig gezüchtet und aufgezogen (Labradorzucht vom Ottilienstein), Sigrid hat für ihn eine Patenschaft übernommen, Uschi hat ihn als Patenmutter durchs erste Lebensjahr begleitet, und bei Claire hat er seine Führausbildung erhalten, immer wieder unterstützt durch Louise, die übrigens auch die tollen Photos gemacht hat. Euch allen herzlichen Dank, ist es nicht schön dass Euer Einsatz so einen tollen Abschluss findet?

Timba und Louise: best Buddies!

Wir wünschen Elke und Timba das Allerbeste für Ihre  Zukunft und eine lange glückliche gemeinsame Zeit zusammen!